Neuer Vorstand.....

....seit dem 13.03.2020

Vorsitzende ist Karola John-Enzenauer, ihre Stellvertretung bleibt Birgit Hoferichter. Die Aufgabe des Schatzmeisters übernimmt H.J.Gummert. Schriftführerin ist Gisela Prägler-Hoth. Auch bei den zum Vorstand gehörenden Vertretern der Kirchen gab es kleine Veränderungen. Die katholische Kirche wird durch Maria Swiderski vertreten, die evangelische Kirche durch Sabine Gehner-Höttgen und für die Freie evangelische Gemeinde Hilgen und die Freikirchliche evangelische Gemeinde Burscheid gehört nun Birgit Hensel dem Vorstand an.

            Ein Bild vom neuen Vorstand folgt in Kürze!


 

Und allen

anderen

Spendern, die unsere

Arbeit unter-

stützen!



DANKE für die Benefiz-Veranstaltung

Ein Tanzabend der nachklingt

 

Burscheid -

Die zwei Abende der Benefiz-Tanzshow „Oriental Magic“ im November waren bereits Wochen zuvor ausverkauft. Und die schillernden Eindrücke aus dem Haus der Kunst wirken bei den 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Show noch heute nach.

Haus der Kunst orientalisch verwandelt

Karin Grünewald, Leiterin des Burscheider Tanzstudios „Diwan El Shark“ hatte das Haus der Kunst, unterstützt von ihrem Mann Ingo und Sohn Sebastian, mit bunten Kleidern und einem Bühnenbild so verzaubert, dass nun eigentlich alle auf Wiederholung drängen. Ob es diese gibt, wollen die Grünewalds noch nicht verraten, es bleibe abzuwarten, was mit dem Haus der Kunst geschehe, das vielleicht umgebaut werde.

Geld für Möbel und Fortbildung

Aber soviel Begeisterung und Energie, wie aus der Tanzlehrerin sprüht, lässt es sich vermuten, dass es noch weitere magische Momente geben wird. Elke Thelen-Hammelstein, Leiterin des Burscheider evangelischen Kinderheims, und Karola John-Enzenauer, Vorsitzende des Ökumenischen Hospiz-Hausbetreuungsdienstes ÖHHB, nahmen jetzt die Spende entgegen. 4000 Euro brachten die beiden Benefizabende ein, 300 Euro gab die Kreissparkasse dazu und für ihre Arbeit haben das Kinderheim und der ÖHHB bereits konkrete Vorstellungen, was sie mit der Spende, von je 2150 Euro machen.

Für das Kinderheim werden Möbel und eine Markise im Außenbereich benötigt. Dafür ist bereits das Geld aus der vorhergehenden Aktion des Tanzstudios im Jahr 2017 vorgesehen, wie Thelen-Hammelstein erklärt. Und es sei hervorragend, dass nun noch mehr finanzieller Spielraum für die Anschaffung von Möbeln zur Verfügung stehe.

Beim ÖHHB sollen Schulungen finanziert werden. Denn perspektivisch ist es das Ziel, auch in Burscheid einmal eine Trauerbegleitung anzubieten. Das machen zahlreiche ambulante Hospizdienste schon. Aber dafür braucht es laut John-Enzenauer eben eine Zusatzausbildung.

Unentgeltlicher Tanzeinsatz

Karin Grünewald und ihr Mann wollten etwas weitergeben. Denn in der eigenen Familie erfuhren sie, wie wertvoll die Arbeit des ökumenischen Hospizes ist. Möglich seien die Benefizabende aber nur durch den unentgeltlichen Einsatz der Tänzerinnen gewesen und eine ganz wichtige Rolle, so Grünewald, hätten die „unsichtbaren Helfer“ im Backstage und Hausmeister Hans-Jürgen Engelbracht übernommen.

 


Mitarbeiter-wochenende in hückeswagen 7.2.-9.2.2020

 „WUSCH! WUSCH!“ Fröhlich ging es zu auf dem Mitarbeiter-Wochenende im Februar.

 

16 aktive Sterbebegleiterinnen des Ökumenischen Hospiz- und Hausbetreuungsdienstes Burscheid trafen sich im Tagungshaus der „Europäischen Akademie für psychosoziale Gesundheit und Kreativitätsförderung“ zu einer Fortbildung. Wir lernten verschiedene Entspannungsmethoden kennen und begegneten auch einer waschechten Kliniks-Clownin. Die zeigte uns, wie die Gruppe mit einfachen und fröhlichen Spielen in Beziehung treten und dabei wichtige Elemente des Miteinanders einstudieren kann. Mit „Wusch! Wusch!“ scheuchten wir uns gegenseitig auf, mit anderen Befehlen wurde Einhalt geboten, der Impuls delegiert oder man klinkte sich ganz aus. Alles Dinge, die in der Gruppe, gerade im belastenden Berufsalltag in Krankenhäusern und Hospizen, sehr wertvoll sind und auch in der Sterbebegleitung helfen können, eine belastbare Beziehung zu den Sterbenden aufzubauen. Wir begriffen, dass die Arbeit der Kliniks-Clowns eine „ernste“ Angelegenheit ist, die viel Wissen und Einfühlungsvermögen erfordert.

 

Es war sehr lehrreich, aber wir hatten auch viel Spaß. Die langen Spaziergänge am Ufer der Bever-Talsperre waren herrlich, und von der Küche des Hauses wurden wir mit köstlichen Gerichten verwöhnt. Für alle Mitarbeiterinnen war es -neben dem Erwerb von wertvollem Wissen- eine wunderbare Zeit mit Gesprächen, Kinoabend und viel Bewegung. Wir lernten uns noch ein Stück besser kennen und haben darüber hinaus Dinge erfahren, die bei der oft nicht leichten Begegnung mit Sterbenden hilfreich sind.

(Text :Karin Henckels)

 


Jubiläum: 20 Jahre...

...im Einsatz für die letzten Lebensstunden. die Mitglieder des ÖHHB feierten ihr 20-Jähriges und blickten dabei auch auf die Gründungsjahre zurück.

Mit dem letzten Ton der Glocke ließ Jugendchorleiter Norbert Peil die Orgel aufklingen. Der ökumenische Gottesdienst zur Feier des 20-jährigen Bestehens des ÖHHB füllte am Samstag, den 8. September 2018 mit etwa hundert Gästen den Saal der Katholischen Kirchengemeinde St. Laurentius.

Den Ablauf der geistlichen  Feier mit Liturgie, Lesungen und Predigt teilten sich Diakon Reimund Scheurer, Pfarrer i.R. Gottfried Busch (ev. Landeskirche) und Pastor Lukas Schülbe (FEG Burscheid). Der ÖHHB (Ökumenischer Hospiz Hausbetreuungsdienst Burscheid) als Verein lebt vom Einsatz seiner hauptsächlich ehrenamtlichen Betreuer. So gingen die Dankesworte an diese unermüdliche Truppe sowohl für ihren kontinuierlichen Einsatz, für den einfühlsamen Kontakt und die sachkundigen Hilfen ganz nahe an den Kranken auf deren letzter Lebens-Station, wie auch allen, die sich um die notwendigen organisatorischen Dinge kümmern. Pastor Schülbe zeigte anhand biblischer Texte, wie sehr das sensible Wesen Mensch auf das intakte Netz zwischen Geber und den Gebenden untereinander angelegt ist. Den musikalischen Part gab der von Peil erstellte Spontan-Chor und die Orgelparts.

Zum anschließenden Jubiläumsempfang wurde im Pfarrheim eingeladen. Auch hier betonten die Festredner die aus ihrer Sicht unverzichtbar wichtige Einrichtung des ÖHHB. Die erste Vorsitzende Karola John-Enzenauer erwähnte kurz die sechs Mitarbeiter, die im Vereinszeitraum verstarben, darunter auch Lothar Schneider. Ihren Dank machte sie auch an den Personen fest, die den Verein sozusagen aus der Taufe hoben. Vier davon waren als Ehrengäste anwesend: Inge Hiller, Gottfried Busch. Busch erlebte die ersten zaghaften Schritte des ÖHHB sehr eindrücklich mit. „Wir holten uns Rat und Mut bei dem bereits bestehenden Verein in Langenfeld. Sehr oft war ich zu weiteren Einrichtungen unterwegs, um das Prozedere gründlich kennenzulernen.“ Jakob Rattmann und Brigitte Giebel gehörten auch zum Vorstand seit der Vereinsgründung 2004.

Mit gefeiert haben auch Vorstandsmitglieder und Koordinatorinnen der Einrichtungen in Leverkusen, Leichlingen und Wermelskirchen. Aus Geldern traf Alt-Bürgermeister Hans Dieter Kahrl ein. Sein persönlicher Bezug zu diesen Diensten ist eng: „Als aktives Mitglied eines Palliativdienstes speziell für Kinder liegt mir das Burscheider Engagement natürlich am Herzen.“ Der Burscheider Horst Prange sprach über den ÖHHB aus persönlicher Erfahrung: „Gäbe es diese hoch motivierten Helfer nicht, wäre meine Frau in ihren letzten beiden Lebensjahren sehr viel einsamer und hilfloser gewesen.“

 

Text: Ulla Hellmann